Am Samstag den 13. September hatten die Freien Bogenschützen Fränkische Schweiz e.V. zu ihrer jährlichen Herbstjagd eingeladen, Bogensportler aus 11 verschiedenen Vereinen, so wie vereinslose Schützen aus ganz Franken und dem Rest von Bayern, aber auch aus den angrenzenden Bundesländern waren dem Ruf gefolgt. Man traf sich früh morgens am vereinseigenen Parcours nahe dem Wiesenttaler Ortsteil Oberfellendorf, um auf die Jagd auf Tierattrappen und nach Punkten zu gehen.
Der 1. Bürgermeister Marco Trautner überbrachte die Grüße des Marktes, und betonte in seinen Grußworten die Wichtigkeit des Ehrenamtes und der von Vereinen, besonders die des 3D-Bogensports, durch den die Freien Bogenschützen Fränkische Schweiz eine Lücke im Freizeit und Tourismusangebot der Gemeinde geschlossen haben, da der Parcours 3D-Bogensportler aus ganz Deutschland und dem nahen Ausland anzieht. Durch die Nähe von 2 weiteren Sportstätten ist der Markt Wiesenttal als beliebtes Urlaubsziel für Familien die einzeln oder gemeinsam den Bogensport betreiben bekannt.
Nach ausgiebigen Stärkung am Frühstücksbuffet, ging es in den Parcours, der dieses Jahr mit freundlicher Unterstützung durch das Forstamt Forchheim, von dem man durch einen Vertrag die Erlaubnis zur Nutzung des angrenzenden Staatsforstes für einen Tag vereinbarte, von 28 auf 32 Stationen erweitert werden konnte.
Für die Gewinner die allesamt hervorragende Punktezahlen erzielten, gab es nach Steak und Bratwurst vom Grill, Pokale und Urkunden, aber auch Tassen mit Motiven von den Stationen des Parcours, während die zahlenmäßig stark vertretenen Kinder und Jugendlichen sich zusätzlich über einen großen Beutel Gummibärchen freuen konnten.
Der nicht nur unter Bogensportlern durch seine Unikate bekannte Messermacher Eberhard Kaljumae (Custom-Knifes), Mitglied der Deutschen Messermacher Gilde, hatte auch dieses Jahr eines seiner „Salmis“, weitläufig als Brotzeitmesser bekannt, für den guten Zweck, gestiftet. Dieses konnte man durch eine abgewandelte Form des Büchsenwerfens – drei Pfeile für 2 Euro -, gemäß der Natur der Sache durch Pfeiltreffer der nummerierten Büchsen aus 3D-Schaum in Besitz bringen. Die Besucher machten von dieser Möglichkeit regen Gebrauch, und der Schütze mit der höchsten Punktzahl, konnte zum Abschluss eines der begehrten „Salamis“ sein Eigen nennen.
Am meisten wird sich aber noch eine gemeinnützige Institution des Markt Wiesenttal freuen können, den Freien Bogenschützen Fränkische Schweiz e.V. werden auch dieses Jahr wieder den Erlös und die Spenden der Veranstaltung selbst als Spende weitergeben.
Man war sich einig einen schönen und erfolgreichen Tag mit Freunden und Gleichgesinnten in der Fränkischen Schweiz verbracht zu haben, und freut sich schon auf das kleine Jubiläum der Herbstjagd im nächstes Jahr, die dann zum 5. Mal stattfindet.
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